Alles über den Heissluftballon

Der Heißluftballon gilt als Luftfahrzeug. Es handelt sich um ein Fluggerät, das aus einem unten geöffneten Ballon besteht, an dessen Öffnung sich ein Brenner befindet. Über diesen Brenner wird die Luft im Ballon vor der Fahrt erhitzt. Sie kann bei Bedarf auch während der Fahrt erneut erhitzt werden. So wird er leichter gemacht. Der Ballon bestand früher aus einer papiergefütterten Hülle aus Leinwand. Heute finden Nylongewebe, die mit Polyurethan beschichtet sind, Verwendung. Eine Sonderform des Heißluftballons ist der Solarballon.

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Anwendungen des Heißluftballons
Der Heißluftballon wird überwiegend für den Ballonsport verwendet. Da durch die mitgeführte Flamme stets eine Brandgefahr bei unkontrollierter Landung besteht, ist er für unbemannte Anwendungen wie für Radiosonden eher weniger geeignet, zumal auch die maximale Flugdauer wesentlich geringer ist als bei gasgefüllten Ballons, da während des Flugs ein Brennstoff verbraucht wird. Da der Auftrieb von Heißluft geringer ist als von Wasserstoff oder Helium ist die maximale Gipfelhöhe von Heißluftballons auch geringer, als die von gasgefüllten Ballons (18 Kilometer, anstelle 50 Kilometer). Nicht desto trotz gibt es auch unbemannte Anwendungen des Heißluftballons, zum Beispiel in Form von Flugmodellen und als Partyballon.

Heißluftballone in der Luft Geschichte
Der Heißluftballon (Montgolfière) war das erste Fluggerät überhaupt, mit dem sich Menschen erfolgreich in die Luft erheben konnten. Erfunden wurde er von den Brüdern Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier. Aus der Beobachtung, dass Rauch nach oben steigt, schlossen sie, dass Rauch, in einem leichten Behälter verpackt, den ganzen Behälter nach oben ziehen müsste. Sie gingen irrtümlich davon aus, ein neues, leichtes Gas entdeckt zu haben. In Wirklichkeit ist es jedoch die geringere Dichte von heißer Luft, die den Rauch nach oben steigen lässt.